Presseartikel aus der Fachmagazin MedAmbiente, 4. Jahrgang 2001:

Wohlfühlen im Alter

Senioren Palais Saarpark

Viele Menschen haben im Alter nicht mehr die Kraft alleine ihre Wohnung zu bewirtschaften, und auch die Familie hat meistens keinen Platz und keine Zeit sich um den älteren Menschen zu kümmern. Was bleibt ist der Einzug in ein Seniorenheim. Wir von MedAmbiente sind auf die Suche gegangen und haben uns verschiedene Seniorenheime angeschaut. Das erste Haus, das wir vorstellen möchten, ist der Senioren Palais Saarpark in Dillingen. Familie Schmidt-Sauer, die Betreiber des Wohnparks, führten uns durch das Haus.

Schon seit der Eröffnung der Einrichtung im Jahr 2000 herrschte eine große Nachfrage nach mehr Einzelzimmern. Das war auch der Grund warum schon jetzt um 22 Einzelzimmer aufgestockt wurde. Somit stehen den Heimbewohnern nun 120 Wohn- und Pflegeplätze in 54 Einzel- und 33 Doppelzimmern zur Verfügung. Möglich wurde diese Erweiterung durch einen Dachausbau, der optisch und funktionell als äußerst gelungen anzusehen ist. Der Brunnen vor dem Haus (ein kleines Kunstwerk) lässt einen Besucher auf die Innenausstattung neugierig werden, und beim Betreten des Hauses wird klar, das hier mit viel Liebe zum Detail geplant und eingerichtet wurde.

Eingangsbereich und Cafeteria

Im Erdgeschoss befindet sich auch die Cafeteria, die mit ihrer großen Fensterfront und der farblich aufeinander abgestimmten Einrichtung zum Verweilen einlädt. Die Tische sind so vor den Fenstern aufgestellt, dass wirklich jeder hinausschauen kann. Hier finden auch Veranstaltungen der verschiedensten Art statt.

So gibt es einmal im Monat einen Angehörigenstammtisch, der sehr gerne angenommen wird. Oder es gibt Event-Abende wie (z.B.) einen spanischen Abend, oder aber Vorträge über dies und das. Überhaupt wird in diesem Haus sehr viel für die Bewohner getan. Einmal in der Woche gibt es einen Einkaufstag. Mit einem eigenen Bus geht´s in die Stadt und wieder in den Seniorenpark zurück. Mittwochs gibt es einen Waffelnachmittag, und auch ein eigener Weihnachtsmarkt wird vor dem Haus veranstaltet. Dafür wird gebastelt, gestrickt und gemalt. Krankengymnastik gehört ebenso zum Programm wie Fußpflege und Friseur.

Wohnbereich

Die vier Wohnbereiche sind verschieden ausgestattet und unterscheiden sich entweder im Stil oder in den farblichen Nuancen der Einrichtungsgegenstände. Jeder Bereich hat einen speise- und Aufenthaltsraum mit Blick zum Limberg, den Saarauen, der Saar und Prims. Keiner muß alleine in seinem Zimmer essen, jeder der Bewohner wird in den Speisesaal gebracht und somit aktiviert, am Leben teilzunehmen. Der Raum ist 80 m2 groß und hat einen separaten Bereich zum ungestörten Verweilen, der auch von den Therapeuten zum Basteln, Spielen oder Unterhaltung der Heimbewohner benutzt werden kann. Der neu eröffnete Wohnbereich besitzt einen Atriuminnenflur mit Fußreflexbodenbelag. Das Atrium, ein 102 m2 großes Refugium der Besinnung und des Wohlfühlens mit Brunnenanlage, verschiedenen Pflanzen und Sitzgruppen, großen Fenstern, Lichtkuppeln und einem ca. 25 m2 großen Wandgemälde, vermittelt den Eindruck von Erholung und Urlaub. Die Einzelzimmer haben 16 m2 Wohnfläche.

Dazu kommen noch das Bad und das WC. Viel Wert wurde auch auf den Komfort und die Funktionalität des Bettes gelegt. Hier hat man sich für das Bett "Milena in Domino-Optik" von Joh. Stiegelmeyer GmbH & Co. KG aus Herford entschieden. Die Aussage einer Bewohnerin: "Ein anständiges Bett, das man auch leicht bedienen kann" hat uns dazu bewogen, in der nächsten Ausgabe von MedAmbiente ein Firmenportrait des Unternehmens zu publizieren.

Bei dem Gang durch das Haus sind uns viele kleine Details aufgefallen, die man hier aus Platzgründen gar nicht alle beschreiben kann. Unser Fazit: Hier werden die älteren Menschen liebevoll und fachmännisch betreut. Die Bewohner sind überaus zufrieden und fühlen sich in dieser Umgebung äußerst wohl. Ein Wohlfühlambiente erster Klasse. Wenn alle Seniorenheime so sind, dann ist die Angst vor der Einsamkeit im Alter bald Vergangenheit. Wir danken der Familie Schmidt-Sauer für die Führung und wünschen ihnen weiterhin alles Gute.

Martina Nazarenus