
Jedes Jahr sterben 130.000 Menschen in Deutschland am Herzinfarkt. Viele hätten überleben können, wenn rechtzeitig Hilfe gekommen wäre. Glück im Unglück hat vielleicht, wer es einmal in der Nähe des Senioren Palais Saarpark eine Herzattacke: Die Leitung des Hauses hat ein Elektroschock-Gerät, einen sogenannten "Defibrillator" angeschafft, mit dem die entsprechend geschulten Mitarbeiter des Senioren Palais eine erfolgreiche Reanimation durchführen können. Das Gerät steht nicht nur für Hausbewohner zur Verfügung, sondern auch für Notfälle rund um den Sitz des Senioren Palais in der Dillinger Brückenstraße.
Erste Hilfe kann auch von Laien durchgeführt werden
Das Gerät vom Schweizer Hersteller Schiller hört auf den schönen Namen "FRED", was für "First Responder External Defibrillator" steht. "FRED ist klein, transportabel und funktioniert halbautomatisch. Im Prinzip kann jeder Laie mit dem Gerät die lebenswichtige Erste Hilfe leisten", erklärt Heimleiter Rik Sauer. Trotzdem wurden im Senioren Palais Saarpark die Mitarbeiter umfassend geschult - in allen Fragen rund um Erste Hilfe, das Legen eines Beatmungs-Tubus, Defibrillation und Reanimation. Hierfür wurde ein Notfallplan erstellt, damit im Ernstfall jeder sofort weiß, was zu tun ist. Dies kann für Herz-Patienten in und um das Senioren Palais wertvolle Minuten sparen, die unter Umständen zwischen Leben und Tod entscheiden.